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Die wichtigsten Erkenntnisse dieser biographischen Klärung zusammengefasst:

1. Das von Merkel jahrelang praktizierte Versteckspiel, um Privatleben, Familie und Tätigkeiten vor 1989 hat seinen Grund. Es diente dazu, die dunklen Seiten ihrer eigenen Rolle, die ihres Vater und sehr wahrscheinlich auch die ihres Großvaters im SED-Unrechtsstaat zu verschleiern.
Im Bild: Merkels Großeltern
Marie Margarete Kasner, geb. Pörscke (11.08.1905 - 09.11.1986) und
Ludwig Marian Kasner, geb. Kazmierczak (17.10.1896 - 3.2.1959).
Heiratsurkunde Nr. 542 Standesamt Berlin X b 1925.

2. Merkels Vater, Horst Kasner, war alles andere als ein harmloser Landpfarrer und Seminarleiter. Er war ab Mitte der sechziger Jahre eine zentrale Figur bei der Unterwanderung und Gleichschaltung der evangelischen Kirchen in der DDR mit engen Kontakten zur DDR-Regierung und deren Kollaborateuren. Er und seine Familie genossen dadurch ganz erhebliche Privilegien. Noch weitgehend ungeklärt sind seine Aktivitäten in den achtziger Jahren.
Im Bild: Merkels Vater Horst Kasner geb. Kazmierczak (6.9.1926 - 2.11.2011) im Gespräch mit DDR-Staatssekretär Hans Seigewasser und Verlagsmitarbeiter E.O. Petras.

3. Merkel hat Partei, Staat und die Öffentlichkeit jahrzehntelang über ihr wahres Wesen und ihre wirklichen politischen Absichten getäuscht. Ihr Weg zur Macht war von Beginn an gepflastert mit erwiesenen Lügengeschichten und wurde aus dem zwielichtigen Umfeld ihres Vaters unterstützt, in dem sich Namen wie Wolfgang Schnur, Lothar de Maizière, Gregor Gysi, Manfred Stolpe und Rainer Eppelmann finden.

4. Das große Interesse von Angela Merkel an der russischen Sprache und Kultur. Ihre zahlreichen Reisen in die Sowjetunion, könnten auch damit zusammenhängen, dass ihr Großvater nach dem Krieg sehr wahrscheinlich im Sold der Sowjetunion stand und am 2.3.1959 um 7h30 im sowjetischen Hauptquartier in Berlin-Karlshorst verstarb.
Im Bild: Auszug aus der Sterbeurkunde von Ludwig Marian Kasner. Das Gebäude Treskowalle 97 befand sich im Sperrgebiet des sowjetischen Hauptquartiers.
Sterbeurkunde Nr. 326 Standesamt Berlin-Lichtenberg 1959.

5. Während Biograph Langguth bereits 2005 bei Horst Kasner eine konspirative Nähe zum SED-Unrechtsstaat feststellt, gibt es Anzeichen, dass auch dessen Tochter während ihrer nahezu achtjährigen Promotionszeit seltsamen Nebenbeschäftigungen nachging, über die sie gar nicht oder nur lückenhaft berichtete.

Eine kritische biographische Aufarbeitung von Angela Merkel hat erst 2013 mit dem Werk von Reuth und Lachmann begonnen, sie wird durch dieses Buch mit wichtigen neuen Fakten ergänzt und es sind noch viele weiter Überraschungen zu erwarten.
Datum: 20.10.2021 / Gerold Keefer

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